30. Evangelischer Kirchbautag 2022

Vom 08. bis 11.09.2022 entwerfen Architekt*innen, Theolog*innen, Künstler*innen und am kirchlichen Bauen Interessierte das Bild einer Kirche, die daran wächst, dass sie kleiner wird.
Mit Vorträgen. Mit Exkursionen. Mit Diskussionen. Vor allem aber: mit Leidenschaft.

 

Denn „MUT BAUT ZUKUNFT“.

 

In und um Köln gibt es viele Beispiele, wie es Gemeinden gelungen ist,
die Reduktion ihres Gebäudebestandes durch kreativen Um- und Neubau zu nutzen,
um konzentrierter, intensiver, markanter zu werden.

Die Evangelische Kirche im Rheinland als gastgebende Landeskirche lädt Sie herzlich ein, sich im September 2022 einen Eindruck davon zu verschaffen.

Das ausführliche Programm zum Kirchbautag finden Sie unter kirchbautag.de.

Das Anmeldeverfahren erfolgt ausschließlich online. Bitte melden Sie sich ab sofort und bis zum 18.06.2022 an.

 

In der Anmeldung können Sie jeweils eine Stadterkundung (StE – am 8.9.2022), eine Exkursion (EX – am 9.9.2022) und einen Workshop (WS – am 10.9.2022) auswählen.

Stammdaten
Anrede
Falls Sie im Auftrag einer Einrichtung/Gemeinde/Kirchenkreis/Organisation am Kirchbautag teilnehmen, tragen sie diese bitte hier ein.
Bitte die Landesvorwahl mit angeben
Adresse
Straße und Hausnummer des Teilnehmers
Rechnungsadresse
Bitte angeben, falls die Rechnung an eine Organisation gestellt werden soll.
Straße und Hausnummer des Teilnehmers
Teilnahmeinformationen
Bitte anwählen, wenn Sie Mitwirkende*r sind (Moderator/Referent, Exkursionsleitung etc.).
Teilnahmegebühren
* Nachweise wie Rente / Pension / ALG II / Studierenden-Ausweis o.ä.
Ich möchte am Empfang der Evangelischen Kirche im Rheinland auf der MS RheinFantasie am Freitag, 9. September ab 19 Uhr teilnehmen
Workshops
Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Trinitatiskirche, Filzengraben 4

Titel StE 1 - Spuren Kölner Protestanten
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Trinitatiskirche, Filzengraben 4

Details

Die protestantische Geschichte Kölns hat viele besondere Orte, angefangen bei der Trinitatiskirche (1857–1860), dem »protestantischen Dom«, der ersten für den evangelischen Gottesdienst gebauten Kirche innerhalb der Kölner Stadtmauer, bis zur Antoniterkirche (1350-70/1802-05/1946-52), wo 1805 der erste offiziell genehmigte evangelische Gemeindegottesdienst in einer Kirche gefeiert wurde und eines der berühmtesten Werke des Bildhauers, Zeichners und Dichters Ernst Barlach (1870–1938) zu sehen ist.

Leitung: Dagny Lohff (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: St. Gertrud, Krefelder Straße 57

Titel StE 2 - Zum 100. Geburtstag von Gottfried Leo Böhm: Böhms Kirchen in Köln
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: St. Gertrud, Krefelder Straße 57

Details

Der Kölner Pritzker-Preisträger Gottfried Leo Böhm (1920–2021) hat, ähnlich seinem Vater Dominikus Böhm (1880–1955), eine Vielzahl von Kirchen- und Profanbauten in Köln und Umgebung entworfen. Der Kölner Kunsthistoriker Thomas van Nies zeigt bei dieser Erinnerungstour an einen der außergewöhnlichsten Architekten nach 1945 einige seiner Bauwerke. Beginnend an St. Gertrud führt die Tour weiter zur Pfarrkirche Christi Auferstehung nach Lindenthal und endet an der Kapelle vom Krankenhaus St. Hildegardis.

Leitung: Thomas van Nies (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Vor dem Eingang Kölnischer Kunstverein, Hahnenstraße 6

Titel StE 3 - Kölns Gestaltung der 50er Jahre – leicht, licht und beschwingt
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Vor dem Eingang Kölnischer Kunstverein, Hahnenstraße 6

Details

Was ist vom Generalplan zum Wiederaufbau nach 1945 heute noch sichtbar? Vorgestellt werden Planer und Entwerfer wie Rudolf Schwarz, aufgesucht zwei städtebauliche Konzepte: die Hahnenstraße, erste Flanierzeile Deutschlands nach dem Krieg, und die als Nord-Süd-Fahrt autogerecht ausgeführte Achse. Auf weiteren Stationen wie der Kolumba Kapelle wird der Blick auf architektonische Neuschöpfungen und neue Bauaufgaben gelenkt. Wie sind Rückbau, Erweiterung und Umnutzung dieser Bauten in jüngster Zeit gelungen?

Leitung: Dagmar Lutz (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße

Titel StE 4 - Der Melatenfriedhof – das Gedächtnis der Stadt
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Melatenfriedhof, Eingang Piusstraße

Details

Der Melatenfriedhof, erstmals 1243 als »hoff to Malaten« erwähnt, ist der Zentralfriedhof und gleichzeitig der größte Friedhof der innovativen Rheinmetropole. Seit jeher haben die Kölnerinnen und Kölner ein besonderes Verhältnis zum Gedächtnis. Und so, wie zu Lebzeiten Interesse füreinander besteht, geschieht dies auch nach dem Leben. Eine Friedhofswanderung ist hier immer auch erlebte Stadtgeschichte, Kunstgeschichte, Personengeschichte – eben Gedächtnisgeschichte in R(h)einkultur mit Günter Leitner.

Leitung: Günter Leitner (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Vor der Antoniterkirche, Schildergasse 57

Titel StE 5 - Barlach-Kunstwerke in der Antoniterkirche
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Vor der Antoniterkirche, Schildergasse 57

Details

Die Antoniterkirche beherbergt bedeutende Kunstwerke des Bildhauers, Zeichners und Dichters Ernst Barlach (1870–1938). Das »Kruzifix II« (1918), eines seiner bekanntesten Werke, »Der Schwebende« (1927) und »Der lehrende Christus (1931) sind hier zu sehen und werden vorgestellt. Beleuchtet werden verschiedene Aspekte des Werkes Barlachs und dessen Weg nach Köln sowie die Geschichte der Antoniterkirche von der gotischen Bettelordenskirche des Antoniterordens zur ersten protestantischen Kirche in Köln.

Leitung: Engelbert Broich (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4

Titel StE 6 - Hinterhöfe in der Südstadt – die verborgene Seite der Südstadt
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4

Details

In der Kölner Südstadt gibt es kleine Parkanlagen, grüne Oasen, graue Häuserschluchten und überraschend bunte Aus- und Einblicke zu erforschen, die das besondere Flair dieses »Veedels« ausmachen, bis heute urkölsche Mentalität atmen und so nicht nur eine besondere Stadtlandschaft, sondern auch das bis heute viel besungene wahre Wesen der Rheinmetropole abbilden. Die »Rückseite« der Südstadt wartet mal ganz privat, mal mit Gewerken und Büros oder im Verborgenen schlummernd auf individuelle Entdeckungen.

Leitung: Asja Bölke (ACT)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Eingang zum Bauaufzug auf der Nordseite/Bahnhofsseite des Domes.

Ein Schild kennzeichnet den Treffpunkt!

Titel StE 7 - Der Kölner Dom, wie ihn keiner kennt
Beschränkungen Bis zu 17 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Eingang zum Bauaufzug auf der Nordseite/Bahnhofsseite des Domes.

Ein Schild kennzeichnet den Treffpunkt!

Details

Der Dom ist eine vollendete gotische Kathedrale. Allerdings stammen nicht alle Bauteile aus dem Mittelalter. Die Fertigstellung des Domes erfolgte in der Zeit der industriellen Revolution und erstreckte sich somit über eine Bauzeit von insgesamt 632 Jahren. Nirgendwo wird dies deutlicher als bei einer Führung über die Dächer des Domes. Dombaumeister Peter Füssenich bringt Ihnen in einem Rundgang zu außergewöhnlichen Orten im Dom die Baugeschichte, die Arbeiten der Kölner Dombauhütte und die Faszination der gotischen Architektur nahe. Dazu gehört auch eine der spektakulärsten Aussichten, die Köln zu bieten hat.

Leitung: Peter Füssenich (Dombaumeister)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Zülpicher Platz, (Linie 9: An der Herz-Jesu-Kirche)

Titel StE 8 - Erkundung in den Zwischenräumen der Stadt
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Zülpicher Platz, (Linie 9: An der Herz-Jesu-Kirche)

Details

Zwischenraumerkundungen im öffentlichen Raum loten die Möglichkeiten und Beziehungen zwischen Synagoge und Kirche, zwischen Sakralräumen und öffentlichem Raum, zwischen Zerstörung und Aufbau, zwischen den Jahrhunderten und dem täglichen Heute, zwischen Jüd:innnen und Christ:innen, zwischen dem Herz der Südstadt, dem Rathenauplatz, und dem 1996 eingeweihten Yitzchak-Rabin-Platz, zwischen Ausgrenzung und Eingrenzung mitten in Köln aus und schärfen die Wahrnehmung für das Fluide zwischen dem Festen.

Leitung: Dorothee Schaper (Melanchthon Akademie)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Eingang der KHG Kirche Johannes XXIII, Berrenrather Straße 127

Titel StE 9 - Brutalismus zwischen Finsternis und Helligkeit
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Eingang der KHG Kirche Johannes XXIII, Berrenrather Straße 127

Details

Kirchenpädagogische Erkundungen suchen den Resonanzraum – dieser hier ist von besonderer Art: die Kirche Johannes XXIII. (1968/69), errichtet nach Plänen und Entwürfen des Bildhauers Josef Rikus und des Architekten Heinz Buchmann. Die Erfahrung und Deutung von Finsternis und Helligkeit und der Kontext der katholischen Hochschulgemeinde Köln steht in diesem eigenwilligen Sakralraum des Brutalismus im besonderen Fokus. Der kirchenpädagogische Ansatz bringt den Raum und seine Besucher ins Gespräch.

Leitung: Hermann Josef Ohagen (Melanchthon Akademie)

 

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: St. Gereon, Gereonshof 2

Titel StE 10 - Romanische Kirchen in Köln
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: St. Gereon, Gereonshof 2

Details

Die romanischen Kirchen in Köln sind in ihrer beeindruckenden Vielfalt und Gestalt einzigartig. Vom Westwerk von St. Pantaleon, der ältesten Kirche Kölns, bis zum Chor von St. Kunibert bilden sie 250 Jahre innovativer Kirchenbaukunst der Romanik in höchster Qualität ab. Anhand einer Kirche und ihrer stilprägenden Formen und Gestaltungselemente wird gezeigt, wie innovativ diese Kirchen immer wieder auf den neusten gestalterisch-architektonischen Stand gebracht worden sind – bis hin zum Wiederaufbau nach 1945.

Leitung: Dr. THomas Werner (Stadtkonservator)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Eingang des Wallraf-Richartz-Museums, Obenmarspforten (am Rathaus), 50667 Köln

Titel StE 11 - Archäologisches Quartier MiQua
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Eingang des Wallraf-Richartz-Museums, Obenmarspforten (am Rathaus), 50667 Köln

Details

Das römische Praetorium und das mittelalterliche jüdische Viertel gehören zu den bedeutendsten Bodendenkmälern Kölns. Ihre Spuren unter dem Rathausplatz, die die gesamte Kölner Stadtgeschichte umfassen, wurden in den vergangenen Jahrzehnten umfangreich archäologisch untersucht und sind künftig im MiQua museal erschlossen. Der Rundgang zeichnet die Entwicklung des Viertels nach, erläutert das Museumskonzept und den Museumsneubau mit der Ausstellung zur jüdischen Geschichte Kölns nach 1424 bis heute.

Leitung: Dr. Thomas Otten (Museumsdirektor des MiQua)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Clever Str. / Ecke Theodor-Heuss-Ring (Einstieg in das Kanalnetz)

Titel StE 12 - Kronleuchtersaal – Kanalbesichtigung
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Clever Str. / Ecke Theodor-Heuss-Ring (Einstieg in das Kanalnetz)

Details

Der mit der Industrialisierung einhergehende Bevölkerungsanstieg führte Ende des 19. Jahrhunderts zur Erweiterung der Kanalisation im preußischen Cöln. Als Kernstück der Anlage entstand unter dem Theodor-Heuss-Ring ein bis heute genutztes Vereinigungsbauwerk mit Regenüberlaufkante. Für seine Einweihung wurden 1890 Kronleuchter installiert, die dem Bauwerk seinen Namen gaben. Der bis heute erhaltene unterirdische Saal gilt in seiner ausgereiften Form als Zeugnis brillanter Ingenieursplanung seiner Zeit.

Leitung: Stefan Schmitz (Stadtentwässerungsbetriebe Köln)

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Trinitatiskirche, Filzengraben 4

Titel StE 13 - Der protestantische Dom – die Trinitatiskirche öffnet ihre Türen
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Trinitatiskirche, Filzengraben 4

Details

Die Kölner Trinitatiskirche, der »protestantische Dom« inmitten vieler altehrwürdiger katholischer Kirchen, hat eine im Gegensatz zu ihren vielfach romanischen Geschwistern relativ kurze, aber nicht weniger lebendige und detailreiche Geschichte. Während des Streifzugs durch die protestantische Geschichte der Domstadt stehen sowohl die 1857–1860 im Stil des Klassizismus errichtete Basilika als architektonisches Kleinod als auch die Klangmöglichkeiten der 2010 eingebauten Konzertorgel im Mittelpunkt.

Leitung: Wolf-Rüdiger Spieler

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Haupteingang Zentralmoschee, Venloer Str. 160, 50823 Köln

Titel StE 14 - Die Kölner Zentralmoschee aus Sicht ihres Architekten
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Haupteingang Zentralmoschee, Venloer Str. 160, 50823 Köln

Details

Die Kölner DITIB-Zentralmoschee (2009–2018) thront mit ihrer riesigen, symbiotisch Tradition und Moderne verbindenden Kuppel und den beiden Minaretten unübersehbar am Eingang von Köln-Ehrenfeld. Die gewaltigen, konzentrisch angeordneten Sichtbetonschalen des Baus bergen einen weiten, hell durchfluteten Innenraum. Architekt Paul Böhm (*1959) selbst, Sohn von Gottfried Leo Böhm (1920–2021), führt durch die Moschee. Der Innenraum wird auf Socken betreten; Besucher:innen tragen bitte eine Kopfbedeckung.

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: Bahnhofsvorplatz 1 (Hbf Domseite, vor »Galestro«), 50667 Köln

Titel StE 15 - Die Kölner City: Alt trifft neu
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: Bahnhofsvorplatz 1 (Hbf Domseite, vor »Galestro«), 50667 Köln

Details

Im Herzen der Domstadt, rund um den alles überragenden Dom und entlang der historischen Hauptachsen der Innenstadt, stehen neue und besondere Bauprojekte der vergangenen zwanzig Jahre im Fokus, darüber hinaus aktuelle Planungen, die teils spannend erwartet, teils heiß diskutiert werden. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Konzepten zur »Vermählung« des historischen Erbes mit der zeitgenössischen Architektur steht zur Diskussion, die versuchen, nebeneinander ein souveränes Miteinander zu schaffen.

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: MAKK, An der Rechtsschule 7, 50667 Köln

Titel StE 16 - Architektur des Wiederaufbaus
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: MAKK, An der Rechtsschule 7, 50667 Köln

Details

»Über Grenzen hinweg denken, um vielleicht zum Allereinfachsten zu kommen«, so beschrieb Rudolf Schwarz (1897–1961), Meisterschüler von Hans Poelzig (1869–1936), 1929/30 Architekt der legendären St. Fronleichnam-Kirche in Aachen und 1946–1952 Generalplaner von Köln für den Wiederaufbau, sein Konzept für das ehemalige Wallraf-Richartz-Museum (heute MAKK). Damit scheint die Baukunst der 50er Jahre treffend beschrieben. Was ist vom Geist der Wiederaufbauzeit, den Bauten und Planideen geblieben? (nicht barrierefrei)

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: Gereonswall 57, 50670 Köln

Titel StE 17 - Schulbau: Ein innovativer »dritter Lehrer« in der Altstadt Nord
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: Gereonswall 57, 50670 Köln

Details

Die Bildungslandschaft Altstadt-Nord (BAN, Kölner Architekturpreis 2021) ist ein Pilotprojekt der Stadt Köln, das neue Wege im Schulbau beschreitet. Der Bildungsverbund ist wie ein Dorf um den Klingelpützpark angelegt: Das Quartier profitiert von der Schule, die Schule vom Quartier. Das Büro gernot schulz : architektur öffnet Türen und Blicke für die »neuen Räume für eine neue Pädagogik« – aus dem herkömmlichen Klassenraum werden Raum-Cluster, die verschiedene Gruppen und Lernformen ermöglichen.

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

 

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Titel StE 18 - Besuch im Hafenviertel: der Rheinauhafen
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Details

Transformation wird bei einem Spaziergang mit dem Rad durch den einst für die Rheinschifffahrt unverzichtbaren Zoll- und Umschlaghafen sichtbar. Aus und mit der denkmalgeschützten Bausubstanz wurde nach der endgültigen Aufgabe des Hafenbetriebes 2001 ein moderner Standort für Büros, Wohnungen, Museen und Gastronomie. Die frei nach den utopistischen »Wolkenbügeln« (1924/25) El Lissitzkys (1890–1941) errichteten drei Kranhäuser (2010) Hadi Teheranis (*1954) sind heute weithin sichtbare Landmarken. (Radtour)

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de
 

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Titel StE 19 - Brutalismus in Köln
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Details

Das wesentliche Merkmal der Architekturströmung des um 1950 aufkommenden Brutalismus ist der rohe, unbearbeitete und unverputzte Baustoff. Seine »Betonmonster« sind in unseren Städten auf den ersten Blick alles andere als Sympathieträger. Spannend werden sie, wenn man sich ihnen von der Architektur- und Sozialgeschichte her nähert und ihrer Intention folgt, die das Raue mit dem Ehrlichen verbindet. Die »Tour brut« mit dem Rad führt zu den Kölner Universitätsbauten und Kölner Kirchen aus Beton. (Radtour)

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Titel StE 20 - Kölner Kirchen der Moderne
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffunkt: Container Radstation, Frankenwerft, Ecke Markmannsgasse, 50667 Köln

Details

Die Radtour zu Kirchen der Moderne führt zum Trümmerziegelbau Neu St. Alban (1958/59), mit dem sich Hans Schilling (1921–2009) in Grund- und Aufriss von allen Traditionen löst. Ein völlig anderes Raumerlebnis ermöglicht St. Mechtern (1954) in Ehrenfeld, der »Festsaal Gottes« von Rudolf Schwarz (1897–1961).  Mit dem Betonbau Christi Auferstehung (1968–1971) wartet Gottfried Leo Böhm (1920–2021) auf, von dem auch das letzte Ziel der Tour, die Marienkapelle »Madonna in den Trümmern« (1947–1957), stammt. (Radtour)

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Museum Ludwig, vor dem Eingang an der Bahnhofsseite, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Titel StE 21 - Das jüdische Köln
Beschränkungen Bis zu 24 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Museum Ludwig, vor dem Eingang an der Bahnhofsseite, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Details

Bereits für das Jahr 321 ist die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Köln belegt. Der Spaziergang durch das jüdische Köln führt an Orte, an denen Geschichte über Gedenktafeln oder »Stolpersteine« hinaus sichtbar und erlebbar wird als jüdischer Lebens- und Kulturraum. Am Beginn steht das Werk »Ma’alot« (1981–1986) des israelischen Künstlers Dani Karavan (1930–2021). Im Bereich des ehemaligen Ghettos entsteht heute das »MiQua – LVR Jüdisches Museum im archäologischen Quartier«. (nicht barrierefrei)

Leitung: n.n. – www.koelnarchitektur.de

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Domkloster 3, 50667 Köln, Eingang DOMFORUM (mit Gruppenführungssystem)

Titel StE 22 - Führung durch den Kölner Dom
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Domkloster 3, 50667 Köln, Eingang DOMFORUM (mit Gruppenführungssystem)

Details

Der Kölner Dom – die Hohe Domkirche Sankt Petrus – ist die Bischofskirche des Erzbistums Köln. Er wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mit dem Bau des Wahrzeichens der Stadt wurde 1248 begonnen. 632 Jahre dauerte es, bis der Dom vollendet wurde. Vorangegangen war 1164 die Übertragung der Gebeine der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln. Im eigens geschaffenen goldenen Reliquienschrein fanden sie hier ihren Ruheort. Durch sie wurde Köln zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas.

Leitung: DOMFORUM

Kategorie ., Typ: Stadterkundung, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Domkloster 3, 50667 Köln, Eingang DOMFORUM (mit Gruppenführungssystem)

Titel StE 23 - Der Kölner Dom und »die Juden«
Beschränkungen Bis zu 10 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Stadterkundung
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Domkloster 3, 50667 Köln, Eingang DOMFORUM (mit Gruppenführungssystem)

Details

Viele Kunstwerke im Kölner Dom setzen sich mit den jüdischen Wurzeln des Christentums auseinander. Einige Darstellungen sind erschreckende Zeugnisse einer über die Jahrhunderte tradierten Judenfeindschaft der Kirche, die zu Ausgrenzung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden geführt hat. Auswirkungen dieses christlichen Antijudaismus sind bis heute im Antisemitismus deutlich. Die entsprechenden Ausstattungsstücke im Dom sind Anlass für Auseinandersetzung mit der Geschichte und der eigenen Verantwortung.

Leitung: DOMFORUM

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 1 - Immanuelkirche Stammheim (Sauerbruch Hutton Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Von der Gebäudestrukturanalyse zum Neubau – ein Entstehungsprozess.
Nach der Fusion zweier Gemeinden und dem Abriss zweier Bestandsbauten wollte die evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim ein Gotteshaus mit integriertem Gemeindezentrum errichten. Um einen erhaltenswerten Baumhain auf der früheren Gemeindewiese in Köln-Stammheim gruppiert sich heute ein 2013 geweihtes Gebäudeensemble aus Kirche, Gebetskapelle und Glockenturm.

Leitung: Christa Hastedt

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 2 - Willkommenskirche Overath (Springer Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Neue sakrale Räume – Spiegel einer veränderten Spiritualität.
Im Zuge der aktuellen Debatte um den Verlust von Kirchengebäuden und Kirchenumnutzungen gerät der Neubau von Kirchen wie der 2021 in Overath fast aus dem Blickfeld. Die neuen Kirchenräume sind keine nüchternen Mehrzweckräume mehr, sondern richten sich wieder stärker auf die gottesdienstliche Feier aus. Es entstehen atmosphärisch verdichtete Orte der Stille und Spiritualität.

Leitung: Ursula Kleefisch-Jobst (Baukultur NRW)

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 3 - Erlöserkirche Weidenpesch (Harris und Kurrle Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Partizipation, Partizipation, Partizipation – wie eine Gemeinde konsequent in den Planungs- und Gestaltungsprozess eingebunden wird.
Der in einen Binnenreim gefasste Leitsatz »Umgeben von Leben« steht sinnbildlich für den Entwurf der Erlöserkirche in Weidenpesch. Konkret heißt dies, dass der Gottesdienstraum als Herz des Neubaus (2022) von den alltäglichen Funktionen wie Kinderbetreuung, Wohnen, Gemeindearbeit und Öffentlichkeit räumlich umhüllt wird.

Leitung: Susanne Zimmermann

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 4 - Altenberger Dom und Haus Altenberg (Architekt Gernot Schulz)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Die Geschichte des Simultaneums Altenberger Dom und der ehemaligen Zisterzienser-Abtei.
Der Altenberger Dom, Eigentum des Landes NRW, wird von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt. Er wurde zuletzt bis 2005 umfassend saniert. Die übrigen klösterlichen Gebäude wurden für das Tagungshaus Haus Altenberg nach Plänen des Kölner Architekten Gernot Schulz neustrukturiert, saniert und erweitert. Die Fertigstellung erfolgte 2018.

Leitung: Claudia Posche, Thomas Taxacher

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 5 - Epiphaniaskirche Bickendorf zwischen Tradition und Wandel (LEPEL & LEPEL)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Nachkriegskirchen weiter gebaut I.
Um zukunftsfähig zu werden, stärken die vier eigenständigen Bickendorfer Gemeindebezirke ihre Zusammenarbeit. Aufbauend auf vorhandenen Strukturen der Kirche aus den 1960er Jahren entstand das Entwurfskonzept »Kirche weiterdenken«. Der Neubau erweitert den Bestand und gibt der Kirchengemeinde eine stärkere Präsenz im Stadtraum. Die alte Fassade bleibt erhalten und wird zur Innenwand mit Durchblick in den Kirchraum.

Leitung: Uta Walger

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 6 - Auferstehungskirche Buchforst (Georg Rasch und Winfried Wolsky)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Nachkriegskirchen weiter gebaut II.
Die Buchforster Auferstehungskirche (1968) gilt mit ihrem Gemeindezentrum als herausragendes Beispiel evangelischer Kirchenarchitektur der Nachkriegszeit. 2005 von der Kirchengemeinde aufgegeben, wurde der Bau im Rahmen eines Modellprojektes einer neuen Nutzung zugeführt. Das denkmalgeschützte Kirchengebäude und die Pflasterung des Hofes blieben erhalten, die Nebengebäude wurden erneuert (Schultearchitekten 2014).

Leitung: Jörg Beste

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 7 - Christuskirche (Maier Hollenbeck Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Wohnen in der Kirchenmauer.
Der Neubau der Christuskirche (2017) zeigt, wie gemeindliche und kommunale Interessen verbunden und umgesetzt werden können. Das Presbyterium hat die besondere Lage der Christuskirche in der Stadt erkannt und für kirchliches Engagement genutzt. Zwei langgestreckte Gebäude begrenzen den Straßenraum wie große Kirchmauern. Im Hof befindet sich die Christuskirche, deren historischer Turm das sichtbare Zentrum bildet.

Leitung: Christoph Rollbühler

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 8 - Lutherturm Mülheim (Maier Hollenbeck Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Die evangelische Lutherkirche (1895) im damaligen Stadtzentrum wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Nur der Turm blieb bestehen und wurde in den folgenden Jahren als Denkmal Instand gesetzt. Als Ersatz wurde die »Luthernotkirche« aus Trümmermaterialien errichtet. Im Bereich des zerstörten Kirchenschiffs der alten Lutherkirche wurden 2020 neue Räume geschaffen. Es entstand eine lebensnahe Mischung von Räumen zum Wohnen und Arbeiten.

Leitung: Ines Lenze, Walter Maier

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Fußmarsch von der Trinitatis-Kirche zum AntoniterQuartier

Titel EX 9 - AntoniterQuartier. Kirche. Platz. Leben in der Stadt. (trint + kreuder)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Fußmarsch von der Trinitatis-Kirche zum AntoniterQuartier

Details

Vom »teuersten Parkplatz Kölns« zur »ältesten Bibliothek Deutschlands« und einem der vielseitigsten Gemeindestandorte mitten in der Fußgängerzone Kölns. Auf dem 3.300m² großen Grundstück an der Schildergasse entstand 2020 ein attraktives Ensemble mit einem exklusiven Kirchplatz für die Antoniterkirche, einem modernen Citykirchenzentrum und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten (Gastronomie, Dienstleistung, Wohnen und Handel) sowie eine Tiefgarage.

Leitung: Markus Herzberg

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Fußmarsch von der Trinitatiskirche zum geplanten "Campus Kartause"

Titel EX 10 - Projekt Campus Kartause (Kaspar Kraemer Architekten)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Fußmarsch von der Trinitatiskirche zum geplanten "Campus Kartause"

Details

Auf dem »Campus Kartause« wird das neue »Haus der Bildung« der Evangelischen Kirche Köln und Regionentstehen. Hier sollen ab 2026 die Melanchthon-Akademie, die Evangelische Familienbildungsstätte, das Evangelische Jugendpfarramt, das Schulreferat, das Pfarramt für Berufskollegs und ein Wohnheim ihr Zuhause finden. Vorgestellt werden der Architektur-Wettbewerb, das Planungskonzept und das Baugelände mit den Resten des ehemaligen Kartäuserklosters.

Leitung: Dr. Bernhard Seiger

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Fußmarsch von der Trinitatiskirche zur Kunststation Sankt Peter

Titel EX 11 - Kunst-Station Sankt Peter
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Fußmarsch von der Trinitatiskirche zur Kunststation Sankt Peter

Details

In der Kunst-Station Sankt Peter genießen Gegenwartskunst und Neue Musik bedingungslose Gastfreiheit. Neben regelmäßigen Ausstellungen und Konzerten prägen drei besondere Kunstwerke die ästhetische und geistliche Dynamik des Kirchenraums: Die »Kreuzigung Petri« (1640) von Peter Paul Rubens (1577–1640), die umstrittene Altarskulptur »Gurutz-Aldare« (2000) von Eduardo Chillida (1924–2002) und »Grauer Spiegel« (2018) von Gerhard Richter (*1932).

Leitung: Stephan Kessler SJ

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 12 - Emmanuelkirche Köln-Rondorf
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Ein besonderes Orgelprojekt ist durch eine Leihgabe des Museums Schnütgen an die Gemeinde der Rondorfer Emmanuelkirche möglich. Um 1760 kam die Orgel in die Kirche Kaldenkirchen nahe der holländischen Grenze und geriet zwischenzeitlich in Vergessenheit. 2004 wurden Teile wiederentdeckt und deren Bedeutsamkeit erkannt. Die Rondorfer Gemeinde übernahm die Finanzierung der Restaurierung und hat dadurch einen besonders klingenden Gast in ihrer Kirche.

Leitung: Roman Michelfelder, Dr. Hans-Wolfgang Theobald

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 13 - Evangelische Kirche Frechen (Umgestaltung Gabriele Wilpers)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

1517 – ‍1717 – ‍2017 – 300 Jahre lebendige Steine, Kirche im Wandel der Zeit. Eine Kirchenpädagogische Entdeckung.
Die Kirche Frechen ist eine der ältesten evangelischen Kirchen in der Kölner Region und enthält eine Fülle baugeschichtlicher und theologischer Geschichten von ihren Anfängen bis zur Umgestaltung durch Gabriele Wilpers, die vor allem durch raumbezogene Konzepte, in denen sie die Grundbedingungen menschlicher Existenz reflektiert, überzeugt.

Leitung: Reinulf Padberg

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 14 - »Die Eisheiligen« Ehrenfeld
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Ein großer Garten des Lebens – in Ehrenfeld fand sich 2020 eine Gemeinschaft, die sich unter dem Namen »Die Eisheiligen« in einem Urbanen Familien Kloster ausprobiert. Diese Gemeinschaft aus acht Erwachsenen und drei Kindern, benannt nach dem Namen der Straße, an der das ehemalige Gemeindehaus und die Versöhnungskirche stehen, erprobt eine neue Form von Gemeinde, wie sie im Rahmen des Projekts »Erprobungsräume« 2019 von der Landessynode angestoßen wurde.

Leitung: Stefan Dross

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 15 - Böhm-Kirchen: Großvater, Vater, Sohn
Beschränkungen Bis zu 30 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Eine Familie prägt den modernen Kirchenbau in Köln – die Böhm-Kirchen, ihr Bezug zu Stadt, Gesellschaft und Religion. Dominikus Böhm und St. Engelbert in Riehl (1930-32) als ein Ursprungsbau moderner Kirchenarchitektur. Gottfried Böhm und Christi Auferstehung in Lindenthal (1968-70) mit der skulpturalen Weiterentwicklung der Einraumidee. Paul Böhm und St. Theodor in Vingst (bis 2002) mit der komplementären Verbindung von Diakonie und Liturgie im Zentralbau.

Leitung: Markus Eckstein

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 16 - Stephanuskirche und Gemeindehaus Köln Riehl (Architekt Klaus Zeller)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Nachhaltigkeit und klimagerechtes Bauen.
Mit großem Respekt vor der Architektur der 1960er Jahre, gleichzeitig selbstbewusst von der Gemeinde geplant, ist es 2020 mittels Um- und Neubau gelungen, den Kirchenraum durch eine Angleichung an heutige raumklimatische Standards wieder nutzbar zu machen und im erweiterten Gemeindezentrum die aktuellen Bedürfnisse des Gemeindelebens mit einer anspruchsvollen Architektur zu verbinden.

Leitung: Uwe Rescheleit

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 17 - Neubau und Umgestaltung im Braunkohlerevier (LEPEL & LEPEL, office03)
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Unabhängig vom nahen Tagebau wurde die kleine evangelische Lutherkirche in Elsdorf überzeugend neugestaltet. Dafür erhielt sie 2015 den EKiR-Architekturpreis. Die katholische Kirche St. Albanus und Leonhardus musste wegen des Tagebaus umgesiedelt und in Neu-Manheim (Kerpen) neu errichtet werden. Vor zwei Jahren wurde die alte Pfarrkirche (1900) profaniert. Taufbecken, Kreuz, Chorfenster, Kirchenbänke und Glocken wurden in den neuen Bau (2021) integriert.

Leitung: Martin Trautner, Ludger Möers

Kategorie ., Typ: Exkursion, Veranstaltungsort:

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel EX 18 - Neue Stadt Chorweiler
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Kategorie .
Typ Exkursion
Veranstaltungsort

Busabfahrt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Stadtentwicklungsbauten der 1970er Jahre als Zukunftsbauten für das 21. Jahrhundert.
Das Zentrum Chorweilers entstand beispielhaft für die Städte- und Wohnungsbaupolitik der Nachkriegszeit. Das ev. Gemeindezentrum (1977) neben der kath. Kirche Hl. Johannes XXIII. (1977) muss an heutige Erfordernisse angepasst werden. Durch die abnehmende Zahl der Gemeindeglieder werden weniger Flächen benötigt – Flächen, die der Nutzung durch diakonische Arbeit zugutekommen.

Leitung: Erwin Wittenberg, Friederike Fischer

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 1 - Baustelle Theologie – Werkzeugkasten Architektur?
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Daniel Rossa
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Präsentation und Diskussion der Ergebnisse und Entwürfe zur Umgestaltung der Friedenskirche Worringen (1961) aus einer gemeinsamen Lehrveranstaltung von Studierenden der Architektur und der Theologie der Universitäten Wuppertal und Bonn – Im Rahmen des Workshops präsentieren die Studierenden das Ergebnis eines Semesters gemeinsamen Austauschs anhand architektonischer Entwürfe zur Umgestaltung der Friedenskirche Worringen sowie räumlich dargestellter theologischer Konzepte von Kirche, Gemeinde und Gottesdienst. Den Workshopteilnehmenden soll die Möglichkeit gegeben werden, mit den Studierenden und Dozierenden ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren sowie die Entwürfe zu erkunden und virtuell eigene Raumeindrücke zu erproben.

Leitung: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Königs (Bergische Universität Wuppertal), Daniel Rossa (Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Immanuelkirche Köln-Longerich, Paul-Humburg-Straße 7, 50737 Köln

Titel WS 2 - Künstlerische Impulse für den Kirchenraum
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Dorothee Bielfeld
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Immanuelkirche Köln-Longerich, Paul-Humburg-Straße 7, 50737 Köln

Details

Im Herbst 2020 hat Dorothee Bielfeld in Essen-Kettwig die denkmalgeschützte Evangelische Kirche am Markt wachgerüttelt und dabei viel Staub aufgewirbelt. Sie hat einen dynamischen Raum im Zentrum der Kirche erschaffen, der die alte Ordnung aufbricht und Menschen zur Kommunikation einlädt. Sie berichtet über den Entwurfsprozess, die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Realisierung des Vorhabens und die Begegnungen mit der Gemeinde.

In der Immanuelkirche in Köln-Longerich stellt Dorothee Bielfeld ihre aktuelle Arbeit spielraumaltar vor, die extra für diesen Raum konzipiert wurde. Die mobile Struktur überrascht mit ungewohnten raumangeboten für das gemeinsame Feiern, sie ist Impuls für Miteinander und Dialog. Die Teilnehmenden entwickeln weitere Visionen für den raum und erobern diese mit dem spielraumaltar und am Modell. Die gemeinsame Diskussion gibt Impulse für Kirchen im Aufbruch.

Dorothee Bielfeld ist Bildhauerin und Architektin, sie lebt und arbeitet in Bochum. www.bielfeld.de

Leitung: Dorothee Bielfeld (Bildhauerin und Architektin, Bochum)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Ort: DOMFORUM, Kleiner Saal, 5. OG, Domkloster 3, 50667 Köln

Titel WS 3 - Der Architekturpreis der EKiR als Beispiel für die Umsetzung von »Mut baut Zukunft«
Beschränkungen Bis zu 14 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Ilka Gebauer
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Ort: DOMFORUM, Kleiner Saal, 5. OG, Domkloster 3, 50667 Köln

Details

Seit zehn Jahren verleiht die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) für die Bauprojekte ihrer Gemeinden regelmäßig einen Architekturpreis in folgenden drei Kategorien: Kirchenumgestaltung, Neubau Gemeindehaus und Künstlerische Gestaltung. Der Preis will das besondere Engagement der Gemeinden als Bauherrinnen würdigen, die Qualität ihrer Gebäude auszeichnen und wertschätzen. In diesem Workshop sollen in einer Ausstellung die Preisträger der letzten Jahre vorgestellt werden. Im Hinblick auf die Entstehung des Architekturpreises soll außerdem die Motivation der Kirchenleitung dazu erläutert werden. Der Workshop möchte die Teilnehmenden zur Aufnahme ähnlicher Verfahren in anderen Landeskirchen und Bistümern ermutigen.

Leitung: Ilka Gebauer, Gernot Bräker (Bauberatung EKiR und Gemeinde), Architektin Gabriele Salberg und Baukirchmeister Rudolf Thieme.

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 4 - Neuer Wind in alten Mauern. Erfolgreiche Modelle der Partnerschaft mit Unternehmern
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Antje Hieronimus
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

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Kirchengebäude haben eine starke Symbolkraft – oft sind sie Mitte und Orientierungspunkt im vielfachen Sinn: als geografische und ideelle Markierung, als Wahrzeichen von Heimat und Glaube. Wie schön, wenn es gelingt, dass sie diese Bezugspunkte wahren können, auch wenn die ursprüngliche gottesdienstliche Nutzung nicht mehr im Vordergrund steht. Aber auch wie herausfordernd, neue Konzepte, Ideen und Prägungen mutig und gleichsam wertschätzend in Einklang zu bringen mit den Glaubensaussagen der Architektur. Anhand eines Beispiels aus Essen sollen hier Chancen, Risiken und Herausforderungen einer Partnerschaft von Kirche und kreativen Köpfen beleuchtet werden, die dem Bedürfnis nach Stetigkeit und Geborgenheit mit tätiger Lebendigkeit begegnen.

Leitung: Antje Hieronimus (Dezernat Kirchenkreise), Sozialunternehmer Wiesemann (angefragt), Pfarrer Steffen Hunder

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 5 - Erfolgsgeschichte Ökumenische Partnerschaften
Beschränkungen Bis zu 40 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Cornelia Böhm
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Wie gelingt die gemeinsame Nutzung von (Kirchen)-räumen? Statt Gebäude aufzugeben, lassen sie sich in Kooperation mit Gemeinden anderer Konfession weiternutzen. Einige evangelische und katholische Gemeinden nutzen gemeinsam Gebäude und erleben im Alltag neue Wege der Zusammenarbeit, Arbeitsteilung und Stellvertretung. Dabei machen sie unterschiedliche Erfahrungen. Ein katholisch-evangelisches Moderator:innen-Trio lädt ein, angesichts schwindender Ressourcen mehr über eine vertiefte ökumenische Zusammenarbeit durch die gemeinsame Nutzung von Gebäuden nachzudenken. Dazu gibt es Hintergründe, Erfahrungen und praktische Tipps. Es werden sowohl theologische als auch praktische, baufachliche, gestalterische und rechtliche Fragen behandelt.

Leitung: Marcus Schaefer (Dezernat Ökumene), Cornelia Böhm (Dezernat Kirchenkreise), Diözesanbaumeister Thomas Tebruck

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 6 - Prozesswege – Umnutzungskonzepte für Kirchengebäude und ihre Quartiere
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Esther Heckmann
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Außer Dienst gestellte Kirchen zu erhalten kann durch neue oder erweiterte Nutzungen erreicht werden. Die dafür oft notwendigen baulichen Anpassungen bedingen einen Prozess, der vorab aller konkreten Planungen erfolgen muss. Wesentlich dafür sind visionäre Zukunftspotentiale der bisherigen architektonischen, kirchengemeindlichen und sozialräumlichen Entwicklungspfade der Kirche. Der Workshop bietet Einblicke in das von Baukultur NRW initiierte Projekt »Zukunft – Kirchen – Räume. Kirchengebäude erhalten, anpassen und umnutzen« und das Unterstützungsprogramm »Zukunftskonzept Kirchenräume«. Ein Augenmerk liegt auf der Lukaskirche in Köln-Porz. Pfarrer Dr. Theobold berichtet von Erfahrungen und Ergebnissen des begleiteten Prozesses.

Leitung: Esther Heckmann (Baukultur NRW), Pfarrer Dr. Theobold (Ev. Kirchengemeinde Porz)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 7 - Soziale Präsenz im Quartier
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Jörg Beste
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung als Chancen für neue Entwicklungen von Gemeindegebäuden. In vielen Kirchengemeinden stellen sich heute Fragen zum nötigen neuen Umgang mit Gemeindestandorten und ihren Kirchen, Gemeindehäusern und Pfarrhäusern. Offenbart sich hinter der Klage über zahlenmäßigen Substanzverlust die größere Chance, wieder mehr in das öffentliche Leben eingebunden und integrativer Bestandteil dessen zu sein?  Stecken in den Zwängen zu Veränderungen auch Chancen, beispielsweise mit neuen Partnerschaften eine stärkere Präsenz im Quartier zu erreichen und es so in seiner sozialen Entwicklung mitzugestalten? Diskutiert werden Möglichkeiten und Potentiale anhand der Beispiele Köln-Buchforst und Köln-Chorweiler.

Leitung: Jörg Beste (Büro synergon), Elisabeth Selter-Chow (Diakonie RWL), Mirjam Steinhard, (Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung der EKiR)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 8 - Kommt Kirche ohne Räume aus?
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Rebecca John Klug
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Neue Gemeindeformen in Erprobungsräumen anhand konkreter Beispiele: Die beymeister, Interkulturelle Gemeinschaft Wuppertal, Digital Church lab. Wo braucht Kirche Raum? Was macht den Raum zur Kirche? Und wo finden wir im Sozialraum, im Viertel, im Quartier heilige Orte? In diesem Workshop werden Beispiele von Kirche (fast) ohne Raum gezeigt.  Wenn wir die Entstehung von Gemeinden und Gemeinschaft ernstnehmen, stehen Fragen nach dem, was trägt, stärkt und zusammenhält an erster Stelle. Das kann in Verbindung mit einem Kirchraum, einem Ladenlokal oder einer Holzhütte im Wald sein – oder aber gänzlich anderen, unvermuteten Orten. Wir nähern uns dem Thema Raum, in dem wir uns das andere »Baumaterial« anschauen, das die Menschen zusammenführt.

Leitung: Rebecca John-Klug, Johanna Kalinna (Projekt Erprobungsräume, Wuppertal)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Trinitatiskirche, kleiner Tagungssaal, 1.OG, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel WS 9 - Wohnungsbau finanziert Kirche
Beschränkungen Bis zu 21 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Guido Stephan
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Trinitatiskirche, kleiner Tagungssaal, 1.OG, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Kirchengemeinden verfügen oftmals auch über Liegenschaften, die keiner Nutzung mehr obliegen und für die Erfüllung der ureigenen Aufgaben der Kirche nicht mehr benötigt werden. Für sie stellt sich die Frage der zukünftigen Nutzung und / oder sinnvollen Verwertung, verbunden mit dem notwendigen Ziel, damit auch einen Beitrag zur Finanzierung von Kirche zu leisten und dadurch wesentliche Aufgaben kirchlicher Arbeit und kirchlichen Handelns sinnvoll zu unterstützen. In diesem Workshop werden an verschiedenen Beispielen die Möglichkeiten und Modelle konkreter Umsetzungen aufgezeigt. Dabei werden unterschiedliche Konzepte erläutert sowie Chancen und Risiken dargestellt, die gemeinsam vertieft und diskutiert werden können.

Leitung: Guido Stephan, Michael Kress (Antoniter Siedlungsgesellschaft Köln), Carsten Pierburg (Bank für Kirche und Diakonie)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 10 - Vom Spiel zur gebauten Form – Kirchenbau von A-Z
Beschränkungen Bis zu 26 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Aaron Werbick
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Kirchenbau ist heute weit mehr als Sanierung oder Erweiterung bestehender Bauten. Wir verstehen ihn als Prozess, der sich mit komplexen Themen befasst und nach dem Umbau in gleicher Weise fortsetzt. Im ersten Teil des Workshops stehen Einblicke in den Umbau der Martinskirche (Stuttgart) – ein zehnjähriger partizipativer Prozess, zu dem alle eingeladen waren, um den Kirchenraum (neu) zu gestalten. Aus diesem Prozess heraus hat sich ein Katalog an Themen – von Aneignung bis Zufall – entwickelt, welche uns im Umgang mit Kirchen immer wieder begleiten. Der zweite Teil lädt ein, sich mit jeweils einem Thema auseinanderzusetzen und auszutauschen, sowie eigenen Erfahrungen aus anstehenden, laufenden oder abgeschlossenen Projekten einzubringen.

Leitung: Aaron Werbick, Gerhard Klahr (Studio Prinzmetal, Köln)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Ort: Antoniterquartier, Antonius-Saal I, 1.OG, Antoniterstraße 14-16, 50667 Köln

Titel WS 11 - Erfolgsgeschichte AntoniterQuartier – von der Idee bis zur gelungenen Umsetzung
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Markus Herzberg
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Ort: Antoniterquartier, Antonius-Saal I, 1.OG, Antoniterstraße 14-16, 50667 Köln

Details

Kirche kann viel – aber kann sie auch bauen? Lange wurde überlegt, lange geplant, endlich gebaut und am Ende wurde alles gut?! Dieser Workshop stellt die Frage, warum das Bauprojekt AntoniterQuartier (trint + kreuder d.n.a. architekten, 2018–2020) so erfolgreich wurde. Das Bauensemble, das aus einem Kirchplatz für die Antoniterkirche, einem hochmodernen Citykirchenzentrum und vielfältigen weiteren Nutzungsmöglichkeiten unter anderem für Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Wohnen besteht, muss inmitten vieler Angebote der Kölner Innenstadt tagtäglich bestehen – und es gelingt. Die Genese des gesamten Projekts wird in einem umfassenden Überblick vorgestellt – von der Planung, über den Architektenwettbewerb bis zur Realisierung.

Leitung: Pfarrer Markus Herzberg

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Ort: Teerstegenhaus, gr. Kichensaal, 1.OG, Emmastr.6, 50937 Köln

Titel WS 12 - Prinzipalien Raum Identiät – wie im Dialog Neues entsteht
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Monika Lepel
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Ort: Teerstegenhaus, gr. Kichensaal, 1.OG, Emmastr.6, 50937 Köln

Details

Anhand vielfältiger Projektbeispiele werden hier die Grundlagen für eine erfolgreiche Um- und Neugestaltung von Gottesdiensträumen gezeigt und beispielhaft dargestellt, wie präzise formulierte liturgische Anforderungen das Endergebnis beeinflussen können. Was braucht welchen Raum? Wie werden Gemeinden zu sprachfähigen Partnern für kreative Beteiligte? Was macht diese Sprachfähigkeit aus? Welche Wünsche sind wesentliche Grundbedürfnisse? Wieviel Tradition brauchen wir? Wieviel engt uns ein? Was hat der aktive Dialog für einen Einfluss auf das Ergebnis? Wem soll was gefallen? Wie viel Kompromiss verträgt eine gute Entscheidung? Fragen werden gestellt und sind willkommen – und werden gemeinsam diskutiert.

Leitung: Monika Lepel (Innenarchitektin, LEPEL & LEPEL, Köln)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Ort: DOMFORUM, großer Saal, 5.OG, Domkloster 3, 50667 Köln

Titel WS 13 - Architekturwettbewerbe als Möglichkeit einer partizipativen Ideenfindung
Beschränkungen Bis zu 18 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Oliver Conzelmann
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Ort: DOMFORUM, großer Saal, 5.OG, Domkloster 3, 50667 Köln

Details

Mit der Idee zu einem neuen Bauvorhaben beginnt der aufwändige Planungsprozess in der Kirchengemeinde. Wichtig ist, den Architekturwettbewerb als Bestandteil des Planungsprozesses frühzeitig mitzudenken. Die Formulierung der Auslobung des Wettbewerbs kann als partizipativer Prozess gestaltet werden, an dem verschiedene Parteien mitwirken, und kann so die verschiedenen Interessensgruppen an einem kirchlichen Bauvorhaben erfolgreich miteinander vereinen. Gleichwohl dient er als gutes Instrument für die Projektleitung und zur Steuerung des gesamten Neubauplanungsprozesses. In diesem Workshop wird dieser Prozess an dem Beispiel des 2017 entstandenen Evangelischen Gemeindehauses in Altenessen-Karnap erläutert und dargestellt.

Leitung: Pfarrerin Ellen Kiener, Oliver Conzelmann (Bauberatung EKiR, Düsseldorf)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 14 - Kirchen vermitteln³
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Prof. Dr. Johann Hinrich Claussen
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Kirchen verstehen sich nicht mehr von selbst. Ihre Inhalte und ihre symbolische und architektonische Gestalt müssen neu vermittelt werden. Das gilt für alten Kirchen ebenso wie für moderne Sakralbauten. Der über historische Fakten weit hinausgehende Gehalt alter Kirchen ist wie die sakral-säkulare Kühnheit der Moderne oft eine Überforderung im Wahrnehmen und Begreifen. Wenn wir unsere Räume neu verstehen, neu nutzen und zukunftsfähig machen wollen, brauchen wir fachliche Kompetenz, neues Sehen lernen und ein neues Verständnis, das sich der Geheimnisse der Räume annimmt, den aktiven Umgang mit ihnen befördert und neue praktikable Formen findet, die die Menschen vor Ort beteiligt, bei Außenstehenden Neugier weckt – und allen Freude bereitet.

Leitung: Prof. Dr. Johann Hinrich Claussen, Klaus-Martin Bresgott, Josephine Paetzel (Kulturbüro der EKD, Berlin)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 15 - Dorfkirchenvision FriedO hybrid. Regional zusammenarbeiten und teilen
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Prof. Dr. Birgit Franz
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Es braucht Lust und Energie, wenn sich 15 Kirchengemeinden (pro)aktiv und freiwillig zusammenschließen, um ihre 20 Dorfkirchen gemeinsam und durch erweiterte Nutzungen in die Zukunft zu führen. Dazu haben Studierende Befragungen durchgeführt, Ideen gesammelt, visioniert und zur Diskussion gestellt. Im Dorf gemeinsam, in einem sich ergänzenden Selbstverständnis zu agieren, den Ideen junger Menschen nachzugehen, Standpunkte zu reflektieren, eine offene Beteiligungskultur aufzubauen, sind dabei zentrale Themen – ein gemeinschaftliches Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) und der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen in der Region Friedland-Obernjesa (FriedO), in Zusammenarbeit mit Gerald Klahr, Mitbegründer des Büros Prinzmetal, das sich auf Kirchenräume und deren inhärente soziale Prozesse spezialisiert hat, und mit Bühnenbildner und Szenograf Steven Koop, Begründer von OED Office for Emotional Design.

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Birgit Franz (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst), Moritz Flechtner, Dagmar Henze, Georg Maybaum, Sonja Tinney

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Christuskirche, Kirchenraum, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln

Titel WS 16 - RUACH.Atem.Wind.Geist – ein Kunstprojekt der Evangelischen Kirche im Rheinland 2022
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Johanna Reich
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Christuskirche, Kirchenraum, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln

Details

2022 führt die EKiR mit fünf Künstler:innen das Kunstprojekt »RUACH.Atem.Wind.Geist« durch. Alle Exponate sind »in situ« geplant und wurden für einen bestimmten Kirchenraum konzipiert. Die Kunstwerke akzentuieren unterschiedliche Aspekte eines Verständnisses von Geist: Es geht um Wind, um Atem, um die Sprache, um das Licht und das Verständnis von Leben. Die vielfältigen Spannungsmomente zwischen Kunstwerken und kirchlichen Räumen kommen zur Geltung. Unterstützen sich beide in der Ausdruckskraft, bilden sie gegenseitig ein erweitertes Verständnis ab? Wie verhalten sich religiöse Aussageabsicht und autonome Ausdruckskraft? Welchen Bezug nehmen sie auf die Wirklichkeit, aus der heraus Besucher:innen den Kirchenraum betreten?

Leitung: Johanne Reich (Künstlerin, Köln), Dr. Frank Vogelsang (Evangelische Akademie im Rheinland)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Kirche Johannes XXIII., Berrenrather Str. 127, 50937 Köln

Titel WS 17 - Sakraler Raum oder Gemeinschaftsort – wie wandeln sich kirchliche Räume?
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Barbara Schlei
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Kirche Johannes XXIII., Berrenrather Str. 127, 50937 Köln

Details

Mit der Wandlung der Institution Kirche und Verzahnung theologischer und architektonischer Fragestellungen verändern sich sakrale Räume, mit ihnen die sakrale Baukunst selbst. Dazu gehört das offene Miteinander aller Akteur:innen einer Gemeinde. Die Gebäude selbst – Kirchen wie Gemeindehäuser – müssen vielfältige Nutzungen und räumlichen Überlagerungen ermöglichen. Dies ist ein wichtiges baukulturelles Anliegen und eine große Herausforderung – für die betroffenen Kirchengemeinden, wie für die Gesellschaft als Ganzes. Was muss Kirche in Zukunft räumlich bereithalten, um als offene Begegnungsstätte und als Gotteshaus zu funktionieren? Wie bleibt der sakrale Raumeindruck ablesbar? Ist alles gemeinsam ein Widerspruch – oder nicht?

Leitung: Ragnhild Klußmann (BDA Köln / BDA NRW)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 18 - Orgelneubau
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Annette Paul
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Details

Gelingende Zusammenarbeit zwischen Orgelbauwerkstatt, Architekt und Gemeinde?! Der Orgelprospekt ist sowohl wesentlicher Teil des Instrumentes als auch wesentlich für die ästhetische Wirkung des ganzen Kirchenraumes. Seine Gestaltung kann nur gelingen, wenn Orgelbauwerkstatt, Architektenteam und Gemeinde eine gelingende Kommunikation anstreben und sich auf eine Kooperation einlassen, die musikalische, architektonische und gemeindliche Aspekte respektvoll miteinander verbindet. Am Beispiel der Evangelischen Heilandskirche (1955) in Bad-Godesberg, einem Spätwerk Otto Bartnings (1883–1959), soll dieser nicht immer selbstverständliche, gemeinsame Gestaltungsprozess beispielhaft erläutert und diskutiert werden.

Leitung: n.n. (Freiburger Orgelbau), Annette Paul (Lorber Paul Architekten, Köln)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Erlöserkirche, Kirchgemeinde Mauenheim-Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln

Titel WS 19 - Kirche neu denken – Wandel mutig im Team gestalten
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Susanne Zimmermann
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Erlöserkirche, Kirchgemeinde Mauenheim-Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln

Details

Partizipation und Teambuilding sind Primärtugenden in Veränderungsprozessen, die diese wesentlich unterstützen und lenken können, Kreativität und Ideen freisetzen, Verantwortung bündeln und teilen. Sich neu erfinden – aber wie? Kreativität entfachen, Ziele entdecken, ins Handeln kommen, Abschiede gestalten, Erreichtes feiern, im Prozess bleiben – all das passiert nicht einfach so und ist kein Zufall. Wandel ist eine Gestaltungsaufgabe! Am besten spielerisch – dem Ernst der Lage angemessen – mit Übungen, im Austausch und mit innovativen Ideen zur Umsetzung. Im Workshop werden Ansätze partizipatorischen Bauens und Umbauens vorgestellt. Mit exemplarischen Übungen am eigenen Leib lässt sich erfahren, wie Veränderung beginnen kann.

Leitung: Susanne Zimmermann (Gemeindepfarrerin und Team-Bauherrin)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Erlöserkirche, Gemeinde Mauenheim-Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln

Titel WS 20 - Textile Utopien – Paramente für Weidenpesch: Experimentelle Arbeit der Werkstatt Darmstadt
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Frau Claudia Breinl
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Erlöserkirche, Gemeinde Mauenheim-Weidenpesch, Derfflingerstraße 9, 50737 Köln

Details

Paramente sind die »Kleider Gottes«, die symbolhaft und meist in der jeweiligen Farbigkeit der Kirchenjahreszeit der Liturgie wechselnde Gewänder schenken. Immer sind es künstlerisch aufwendig gestaltete Werke. Immer Originale. Paramentik ist ebenso eine freie Kunstform, die einen Kirchenraum durch textile Interventionen neu akzentuiert und inszeniert. Im Workshop in der neuen Erlöserkirche in Köln-Weidenpesch (2022), der »Hauskirche 3.0« von Harris + Kurrle Architekten (Stuttgart), werden ein neues Kanzelparament und eine experimentelle Rauminszenierung vorgestellt. Anhand dieser Stücke werden die vielfältigen Möglichkeiten der Paramentik für die Gestaltung von Kirchenräumen und Gottesdiensten gezeigt und diskutiert.

Leitung: Claudia Breinl (Marburg), Gabriele Wilpers (Raumkünstlerin, Essen) und Marie-Luise Frey (Paramentikerin, Guntersblum)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Kirche der Jesuiten Sankt Peter Köln, KunstStaion St. Peter, Jabachstraße 1, 50676 Köln  |   Eingang: Leonhard-Tietz-Str. 6, 50676 Köln

Titel WS 21 - Missionarisch durch den Verzicht auf Mission
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Stephan Kessler
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Kirche der Jesuiten Sankt Peter Köln, KunstStaion St. Peter, Jabachstraße 1, 50676 Köln  |   Eingang: Leonhard-Tietz-Str. 6, 50676 Köln

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Gegenwärtigkeit und Leere als ästhetischer, pastoraler und geistlicher Stil. In der Kunst-Station Sankt Peter genießen Gegenwartskunst und Neue Musik bedingungslose Gastfreiheit. Neben Ausstellungen und Konzerten prägen drei Kunstwerke die ästhetische und geistliche Dynamik des Kirchenraums: Die »Kreuzigung Petri« (1640) von Peter Paul Rubens (1577–1640), die umstrittene Altarskulptur »Gurutz-Aldare« (2000) von Eduardo Chillida (1924–2002) und »Grauer Spiegel« (2018) von Gerhard Richter (*1932). Anhand der bildnerischen und temporären musikalischen Gewandung des Raumes werden dessen Aussage und Wirkung, ihre Grenzen und Möglichkeiten im Kontext missionarischer Wirkung beispielhaft diskutiert und erörtert.

Leitung: Pater Stephan Kessler SJ

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 22 - Ortsverlust als Chance begreifen und gestalten – Sakralraumtransformation als interaktiver Prozess
Beschränkungen Bis zu 25 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Prof. Dr. Albert Gerhards
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

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Der Workshop beleuchtet Erfahrungen und Perspektiven der interdisziplinären Forschungsgruppe »Transara« zur »Sakralraumtransformation« in Deutschland in Zusammenarbeit mehrerer Universitäten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und gibt Einblicke in die Vorgehensweise der Forschungsgruppe anhand dieses Projekts. Dabei werden die Teilnehmenden in die Kriterienfindung einbezogen, indem es nicht nur um die Transformation des Gebäudes geht, sondern auch um die Entwicklungsprozesse der handelnden Personen und die Auswirkungen auf den Sozialraum. Die beiden Untersuchungsräume Aachen und Leipzig ermöglichen einen Vergleich zwischen Regionen mit unterschiedlichen konfessionellen Prägungen, Ost und West, städtischen und ländlichen Räumen.

Leitung: Prof. em. Dr. Albert Gerhards (Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn) Prof. Dr. Stefanie Lieb (Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln), Dr. Kerstin Menzel (Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

Titel WS 23 - Macht, Gift und Chancen der Bilder
Beschränkungen Bis zu 20 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Dr. Martin Bock
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt/Ort wird noch bekanntgegeben.

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Macht, Gift und Chancen der Bilder

Erst seit wenigen Jahren wird öffentlich wahrgenommen, dass der Kölner Dom antijüdische Artefakte aus Mittelalter und Neuzeit – Darstellungen wie die »Judensau«, der Hl. Werner von Bacherach (1271–1287) sowie auf dem »Kinder-Fenster« (1960-1965, Bernhard Kloss) – birgt. Aktuelle Veröffentlichungen, eine Ausstellung und ein Führungsprogramm eröffnen den Diskurs mit BesucherInnen aus aller Welt. Dieser Prozess ist in einem stadtgesellschaftlichen Diskurs entstanden, zu dem wesentlich das Domkapitel, aber auch zivilgesellschaftliche Kräfte und auch Mitglieder der Synagogengemeinde Köln beitragen. In diesem Workshop werden die antijüdischen Artefakte im Dom selbst gemeinsam betrachtet und Erfahrungen im Umgang mit ihnen geteilt. Auch Erfahrungen mit Artefakten in anderen kirchlichen Bauwerken und ein Einblick in den Impuls für ein zeitgenössisches Kunstwerk im Kölner Dom, das sich aus heutiger Sicht dem Dialog von Christen und Juden stellt, sollen Gegenstand des Gespräches mit den Teilnehmenden sein.

Leitung: Harald Schlüter (stellv. Leiter des Domforums Köln), Dr. Martin Bock (Leiter der Melanchthon-Akademie Köln)

Kategorie ., Typ: Workshop, Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Trinitatiskirche, großer Kirchensaal, Filzengraben 6, 50676 Köln

Titel WS 24 - Frohe Botschaft in neuem Licht
Beschränkungen Bis zu 35 Teilnehmer
Vortragende/r Herr Mario Haunhorst
Kategorie .
Typ Workshop
Veranstaltungsort

Treffpunkt: Trinitatiskirche, großer Kirchensaal, Filzengraben 6, 50676 Köln

Details

Wie kann die hochentwickelte Beleuchtungstechnik, wie sie bei Rockkonzerten, in Shows etc. vielfältig wirksam eingesetzt wird, auch als »Lichtinstrument« für liturgische Gestaltungen, kirchenmusikalische Veranstaltungen oder neue Citykirchenformate so genutzt und gestaltet werden, dass die Verkündigungen der frohen Botschaft in alten und neuen Kirchenräumen dramaturgisch und inszenatorisch adäquat flankiert wird? Der Workshop stellt Kirchenräume als Räume für das Licht und die Architektur mancher Kirchen als eine gebaute Theologie aus Licht vor. Mit dezidierten Impulsen, biblischen Textbezügen und ausgewählter Technik schärft der Workshop den Blick für die Wahrnehmung von Licht und die bewusste Gestaltung durch Licht im Kirchenraum.

Leitung: Mario Haunhorst (Glas- und Lichtarchitekt und -choreograph, Osnabrück)

Teilnahmebedingungen

Ich melde mich verbindlich an und bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten zur Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Dokumentation dieser Veranstaltung elektronisch gespeichert und verwendet werden. Ich willige ein, dass meine Daten auch für andere Zwecke – Informationen und Hinweise auf vergleichbare Veranstaltungen und Aktionen verwendet werden dürfen. Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung jederzeit widerrufen kann. Diesen Widerruf brauche ich nicht begründen und sende ihn an crm.lka@ekir.de. Mehr zum Datenschutz finden Sie hier. (https://www2.ekir.de/datenschutz/)

 

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kulturbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zur Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Dokumentation dieser Veranstaltung müssen beide Kooperationspartner auf die Daten zugreifen können. 

 

Die Veranstaltungen des Kirchbautages werden fotografisch begleitet. Mit der Teilnahme am Kirchbautag geben Sie dem Kirchbautag Ihr Einverständnis, Fotos der Veranstaltung des Kirchbautages, auf denen Sie unter Umständen zu sehen sind, zu veröffentlichen. Ihr Name wird dabei nicht angegeben. Die Fotos dienen einzig der Öffentlichkeitsarbeit des Kirchbautages.